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Geschichte

MIC Europe - N2blast 16500 unit
MIC Europe - Trocknungssystem 3 Zoll verzinkt
MIC Europa

Experte für Sprinkleranlagen seit 1987

Jos Braes, Eigentümer von MIC Europe, arbeitete für ein Vertriebsunternehmen für Sprinklermaterialien. Zwei Jahre später, 1989, wurde diese Firma von einem amerikanischen Hersteller von Sprinklermaterialien übernommen. Sie waren auf der Suche nach einer Repräsentanz für ihre Produkte in Europa. Nach ein paar Jahren wollte Jos weiter wachsen und sah die Möglichkeit, neben Sprinklermaterial auch Rohre zu verkaufen. Dies konnte nicht unter der Flagge der amerikanischen Gesellschaft geschehen.

1995 eigene Firmensprinkleranlagen

1995 gründete Jos seine eigene Firma und verkaufte sowohl Sprinklermaterialien als auch Rohre, was ein Erfolg wurde. Bei Umbauten und Erweiterungen bestehender Sprinkleranlagen sah er zum ersten Mal sichtbare Auswirkungen von Korrosion in den Rohren und dass die Verschlechterung und Verstopfungen in den Systemen oft gravierend waren. Er fragte sich dann, wie das sein konnte, aber niemand wusste eine gute Antwort. Dies war die erste Einführung der (mic)-Korrosion in Sprinkleranlagen, obwohl nicht bekannt war, dass es sich dabei um Korrosion unter dem Einfluss der Mic-Bakterien handelt.

2000 Mikrokorrosion in Amerika

Nach einigen Jahren des erfolgreichen Aufbaus seines Unternehmens konnte er die Firma verkaufen. In Amerika, um das Jahr 2005, stieß er wieder auf das Phänomen der Korrosion in Sprinkleranlagen. Es war dort zu einem heißen Thema geworden. Er begann sich dafür zu interessieren. In Amerika gab es bereits Produkte auf dem Markt, um Korrosion zu behandeln und zu verhindern. In Europa hatte er viele Lecks und Verstopfungen erlebt und dies war der Grund, warum Jos sich entschied, MIC Europe zu starten. Sein Ziel war (und ist) es, Lecks und Verstopfungen in Sprinkleranlagen mit effektiven und bewährten Produkten und Dienstleistungen zu erkennen, zu behandeln und zu verhindern.

MIC-Korrosion in Europa unbekannt

In Amerika gab es viel Aufmerksamkeit und Wissen über Mikrokorrosion und die Probleme wurden angegangen, aber in Europa schien es ein sehr unbekanntes Phänomen zu sein. Die Verstopfungen und Leckagen waren da, aber dass es sich um Mikrokorrosion handelt, war nicht bekannt.

2008 Expertenkommission

MIC Europe hat viel Missionsarbeit geleistet, um das Bewusstsein für Mikrokorrosion zu schärfen und sein Wissen an Installateure weiterzugeben und vor allem für die Tatsache, dass sie nachweisbar, vermeidbar und behandelbar ist. Dennoch war es schwierig, den Markt zu überzeugen, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Trotzdem erhielt MIC Europe immer mehr Aufträge und sein Wissen wurde bei Leckagen und Verstopfungen abgerufen. Mit Produkten wie MIC Guard konnte die Mikrokorrosion behandelt und gestoppt werden. Der Fachausschuss Blus hat im Jahr 2009 einen Arbeitskreis Korrosion aus den verschiedenen Disziplinen wie Versicherer, Installateure, kwa etc. eingesetzt, um Wissen und Erfahrungen auf dem Gebiet der Korrosion zu bündeln und gemeinsam Stellung zu beziehen. Es erwies sich als schwierig, die Zustimmung aller beteiligten Parteien zu erhalten.

2020 obligatorische Kamerainspektionen

Mittlerweile sind Inspektionen verpflichtend, ebenso wie interne Kamerainspektionen in Sprinkleranlagen, die Korrosion erkennen. Von 2006 bis heute hat MIC Europe viel Wissen und Erfahrung aufgebaut und ist, trotz notwendiger Widerstände, auf vielfältige Weise gewachsen. Auch der Markt hat sich enorm verändert. Nachhaltigkeit ist zu einem wichtigen Thema geworden und die heutige Generation ist sich dessen stärker bewusst.

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Nachhaltiges Ziel; TCO überschaubar und planbar

Inzwischen gilt MIC Europe als Wissensinstitut auf dem Gebiet der Mikrokorrosion in Sprinkleranlagen und arbeitet mit verschiedenen Disziplinen des Berufsstandes zusammen. Jos ist jetzt der meistgefragte Experte, um sein Wissen auf dem Gebiet der Mikrokorrosion zu teilen. Er hält Vorträge auf Konferenzen, vor Installateuren und Endverbrauchern. Das Ziel von MIC Europe für die Zukunft ist die Prävention. Die Vermeidung von Leckagen und Verstopfungen, die bei vielen Sprinkleranlagen früh (manchmal innerhalb von 3 Jahren) oder spät (nach 15 Jahren) auftreten, stellt sicher, dass die Gesamtbetriebskosten für den Endanwender überschaubar und vorhersehbar sind. Die Lebensdauer der Anlage entspricht der des Gebäudes (im Durchschnitt 60 Jahre). Dies ist ein nachhaltiges Ziel, auf das wir gerne gemeinsam mit den Installateuren und der Fachgruppe hinarbeiten.