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MIC Korrosion

Was ist MIC-Korrosion?

MIC steht für „Mikrobiologisch Induzierte (oder Beeinflusste) Korrosion“. Es ist ein chemischer Prozess, bei dem die Abfallprodukte der „Lebewesen“ das Metall korrodieren lassen. Rost ist eine Form der Korrosion. Genauer gesagt, ist Rost die Oxidation von Eisen durch Sauerstoff und Wasser. Kurz gesagt: Rost ist Korrosion, aber Korrosion ist nicht immer Rost oder Oxidation.

Lecks in nur drei Jahre alten Sprinkleranlagen

Die Bedingungen (Hitze, stehendes Wasser, Feuchtigkeit) in Sprinkleranlagen ermöglichen das Wachstum von MIC-Bakterien und verursachen viele Probleme. Dieses Problem hat sich in den letzten zehn Jahren verschlimmert. Wir sehen Sprinkleranlagen, die gerade einmal drei Jahre alt sind, mit zahlreichen Leckageproblemen. Vorbeugende Maßnahmen wie ein einfacher Wassertest (BART-Test) zur Erkennung von Korrosion können hohe Kosten und viele Probleme vermeiden.

Edelstahl und verzinkte Rohre sind keine Lösung

Die durch mikromyziale Bakterien verursachte Korrosion ist sehr hartnäckig. Bis vor ein paar Jahren wusste man nur sehr wenig über die Folgen, aber mit weiteren Forschungen wird immer deutlicher, dass diese kleinen Kreaturen viele Probleme und Kosten verursachen. Mikrokorrosion ist ein biologischer Prozess, der durch Bakterien verursacht wird. Dabei werden Säuren freigesetzt, die sogar Edelstahl und verzinkte Rohre korrodieren können. Wir haben festgestellt, dass Wandstärken von wenigen Millimetern unter dem Einfluss von Mikrobakterien innerhalb weniger Monate komplett weggefressen werden.

Gegen eine geringe Gebühr erkennen wir Mikrokorrosion. 

Mikrobakterien können mittels einer Wasseranalyse (BART-Test) nachgewiesen werden. Dieser Test wurde entwickelt, um festzustellen, welche spezifischen Bakterien im Wasser vorhanden sind. In der Praxis sind dies hauptsächlich SRB (schwefelreduzierende Bakterien). Mikrokorrosion kann verhindert werden, indem man den BART-Test, z. B. durch MIC Europe, Labors oder andere Organisationen, während des Baus der Anlage durchführen lässt.

Mikrobakterien in Bewässerungsanlagen

Mikroskopisch kleine Bakterien können in normalem Leitungswasser vorkommen. Der Betrag variiert je nach Region. Geringe Mengen an Mikroben im Leitungswasser sind für Mensch und Tier unbedenklich. In einigen Systemen, wie z. B. in Sprinkleranlagen (Feuchtigkeit, Hitze, stehendes Wasser), wachsen Mikroben und korrodieren Metall. Mikrobakterien können sowohl in Trocken- als auch in Nasssprinkleranlagen vorkommen. Eine vom VdS durchgeführte Studie zeigte, dass trockene Systeme in Bezug auf mikrobiellen Befall weniger effektiv sind als nasse Systeme. Das liegt daran, dass bei der Inbetriebnahme und Prüfung trockene Systeme verpresst und mit Wasser gefüllt werden. Danach wird immer Wasser/Feuchtigkeit zurückbleiben, wodurch mikrobielles Wachstum und Korrosion auftreten können.